#16

RE:Würzburg verliert in SAND!!!!

in Heimspiel - Auswärtssieg 25.03.2005 13:32
von B.H.F.C. • ( Gast )

muß mal sehn was ich da gestern zusammengeschossen hab für Bilder - hab sie noch gar net gesichtet
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#17

RE:Würzburg verliert in SAND!!!!

in Heimspiel - Auswärtssieg 25.03.2005 20:19
von Jürgen • Bamberger Ultra | 813 Beiträge

Von der Sander-HP:

FC Sand - Würzburger FV 1:0 (1:0)

Der FC Sand bleibt im Rennen

In der Schlußphase der Begegnung FC Sand gegen den Würzburger FV mussten die Gastgeber nochmals zehn bange Minuten überstehen, dann aber stand der 1:0-Sieg fest. Damit blieb der FC Sand auch im 22. Spiel der laufenden Landesliga-Saison ungeschlagen. Viel mehr bedeutet den Sandern jedoch, dass sie mit diesen auf Grund der ersten Halbzeit verdienten Sieg an der Tabellenspitze für weitere Spannung sorgten und selbst noch den zweiten Tabellenplatz erreichen können.

Die Zuschauer im Sander Seestadion sahen zwischen dem Tabellendritten FC Sand und dem Zweiten, dem Würzburger FV, ein sehr gutes Spiel. Der optische Eindruck mag anders gewesen sein, doch was die Akteure auf dem Platz in punkto Konzentration, Einhalten von Taktik und disziplinierter Spielweise sowie an Schnelligkeit und kämpferischem Einsatz zeigten, machte die Begegnung sehenswert. Dem hohen Niveau angepasst war die unauffällige, jedoch sehr korrekte Schiedsrichterleistung von Klaus-Peter Rißbeck aus Weidenbach (Mittelfr.) mit seinen Assistenten.

In der ersten Halbzeit des Spitzenspieles hatte der FC Sand mehr Vorteile, weil er gegenüber den abwartend spielenden Würzburgern mehr agierte und offensiver nach vorne spielte. Dies brachte den Gastgebern schon in der 2. Minute nach Zuspiel von Roland Stein durch Martin Schug eine erste gute Möglichkeit ein, die der gut mitspielende WFV-Torhüter Ralf Scherbaum jedoch vereitelte. In der 8. Minute war es wiederum Roland Stein der diesmal Tobias Eichhorn bediente. Dieser zögerte jedoch mit dem Abschluß einen Moment zu lange, so dass die vielbeinige Abwehr der Gäste zur Ecke abwehren konnte. In der 14. Minute bot sich Tobias Eichhorn von der Strafraumgrenze aus eine weitere Schussmöglichkeit, mit der er das WFV-Tor jedoch um einen Meter verfehlte und in der 22. Minute drehte sich Martin Schug in die verkehrte Richtung, so dass er mit seinem Drehschuß das Gästetor aus aussichtsreicher Position knapp verfehlte.

Der Tabellenzweite aus Würzburg gestaltete mit gutem Spiel im Mittelfeld die Begegnung offen mit, doch nennenswerte Tormöglichkeiten bekamen die Domstädter in der ersten Halbzeit nicht. Dafür stand die Sander Abwehr mit dem fehlerlosen Christian Horcher im Tor sowie den überragenden Libero Andre Reuß zu gut. Großen Verdienst am Sander Erfolg hatten auch die beiden sich gegenseitig übertreffenden Manndecker Andreas Meißner und Christian Staatz, die den sonst so gefährlichen Würzburger Spitzen Alban Ramaj und Björn Auer nicht die Luft zum Schnaufen gönnten. Unterstützt wurden sie vom laufstarken Marco Prediger und vom kampfstarken Erkan Esen, die ebenfalls sehr gut nach hinten absicherten, während sich die anderen Sander mehr nach vorne orientierten.

Da beide Mannschaften gut taktierten und diszipliniert spielten, wartete jede auf einen Fehler des anderen. Dieser kam für einen für Sand psychologisch wichtigen, für die Gäste weniger guten Zeitpunkt fast mit dem Pausenpfiff zusammen in der 45. Minute, die dem FC Sand die 1:0-Führung einbrachte. Vorausgegangen war ein „Super“-Heber des sehr stark spielenden Sander Spielmachers Roland Stein, mit der er die WFV-Abwehr überlistete und seinen Mitspieler Tobias Eichhorn in freie Position brachte. Der Gästekeeper Ralf Scherbaum griff vielleicht etwas zu zögerlich ein, so dass Tobias Eichhorn an ihm vorbeigehen und das Leder ungehindert mit einem „Thanking“ ins Netz wuchten konnte. Dieser Treffer sollte sich am Ende auch als das „Goldene Tor“ zu Gunsten des FC Sand erweisen.

Bis der Sieg der Gastgeber feststand, hatten die Schwarz/Weißen jedoch noch 45 Minuten Schwerstarbeit zu verrichten. Erwartungsgemäß kam der Würzburger FV nach der Pause mit einer wesentlich stärkeren Offensivabsicht als zuvor zurück auf das Feld und hatte auch gleich zwei, drei gute Möglichkeiten zum Ausgleich. In der 48. Minute warf sich Christian Staatz dazwischen, als der freigespielte Markus Spahn aus etwas zu spitz gewordenen Winkel abzog und nur eine Minute später rette Andre Reuß in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Jochen Schinagel. Nachdem in der 57. Minute auch noch ein 20-Meter-Schuß von David Schmieg das obere Tornetz der Sander von außen gestreift hatte, bekamen die Gastgeber die Begegnung wieder in den Griff. Beim Versuch der Würzburger, zum Ausgleich zu kommen, boten sich den Sandern nun gute Kontermöglichkeiten. Doch waren diese zu umständlich angelegt oder sie scheiterten, weil das letzte, entscheidende Zuspiel nicht beim Mitspieler ankam. Dadurch hatte der FC Sand trotz allem Einsatz und Willen im zweiten Durchgang kaum mehr nennenswerte Tormöglichkeiten.

In der 69. Minute wurde der von Profivereinen umworbene Würzburger Torjäger Alban Ramaj nach wiederholtem Foulspiel und letztlich nach einem, möglicherweise aus Übermotivation heraus entstandenen, unkorrekten Angriff auf den Sander Torhüter Christian Horcher mit der Ampelkarte zum frühzeitigen Duschen geschickt. Die Unterzahl hinderte die WFV-Mannschaft jedoch nicht daran, in den letzten zehn Minuten nochmals eine Generaloffensive zu starten. Selbst Torhüter Ralf Scherbaum stürmte bis in den Sander Strafraum hinein mit.

Der FC Sand wankte, fiel aber nicht, denn mit letzten kämpferischen Einsatz machte Andre Reuß die gute Möglichkeit von Jochen Schinagel zunichte und Erkan Esen konnte auch den Schuß des für Unruhe sorgenden Würzburger Keepers Scherbaum abblocken.

Es blieb schließlich beim 1:0, das für den FC Sand auf Grund der besseren Chancen und Spielweise in der ersten Halbzeit auch nicht unverdient ist.

Statistik zum Spiel:

FC Sand:
Horcher, Reuß, Staatz (ab 82. Gackstatter), Meißner, Klauer (ab 62. St. Krines), Prediger, Stein, Esen, Ulbricht, Eichhorn, Schug (ab 77. Min. Ernst)
Würzburger FV:
Scherbaum, Mahler, Reithmaier, Götzfried, Spahn (ab 62. Min. Ott), Schmieg, Schinagel, Amthor, Mache (ab 82. Min. Riedner), Auer (ab 71. Min. Bloemer), Ramaj.

Schiedsrichter: Klaus-Peter Rißbeck (Weidenbach)
Zuschauer : 900
Torfolge : 1:0 (45. Min.) Eichhorn
Verwarnungen: Esen, Reuß (beide FC Sand)
Götzfried, Auer, Ramaj (alle Würzburger FV)
Gelb/rote Karte: Ramaj (69. Min. , wiederholtes Foulspiel)

Stimmen zum Spiel:

Michael Hochrein (Trainer des Würzburger FV)
Wir haben das Spiel verloren, weil wir in der ersten Halbzeit zu passiv spielten. Wir sind zu spät aufgewacht, dadurch war es auch unsere eigene Schuld, dass wir durch einen Abwehrfehler in Rückstand gerieten. Nach dem Wechsel hatten wir dann gleich zwei, drei gute Möglichkeiten. Da haben wir gekämpft und alles probiert. Zum Schluß hin hatten wir dann jedoch Pech, dass uns kein Treffer gelang. Wir wollten das Spiel gewinnen, um den FC Sand auf Distanz zu halten. Vielleicht hat sich meine Mannschaft auch zu sehr darauf verlassen, dass sie andere Spiele im zweiten Spielabschnitt meist umbiegen konnte. Gegen die starken Sander man aber nicht mit angezogener Handbremse spielen. Mit dieser Niederlage müssen wir leben, so ist Fußball. Aber wir werden weiter daran arbeiten, um am Schluß vor dem FC Sand und vielleicht auch vor dem FC Bayern Hof zu sein.

Norbert Hofmann (Trainer des FC Sand)
Wir sind gut ins Spiel gekommen, weil wir in einmal mehr der Defensive ausgezeichnet standen und auch Vorteile im Mittelfeld hatten. Dies brachte uns in der ersten Halbzeit auch einige glasklare Chancen ein. Unsere verdiente Führung zur Pause hätte auch um einen Treffer höher sein können. Nach der Pause haben wir den Druck der Würzburger erwartet. Da brauchten wir einige Minuten, bis wir wieder Ordnung in unserem Spiel hatten. Bei unseren Kontermöglichkeiten und in Überzahl spielten wir zu fahrlässig mit unnötigen Ballverlusten. In dieser Phase hätten wir cleverer sein und mehr daraus machen müssen. In der Schlussphase herrschte dann nochmals Alarmstufe Eins bei uns, weil die WFV-Mannschaft sehr gute Einzelspieler hat, die bei Standartsituationen immer für Gefahr sorgen. Deshalb auch ein Riesen-Kompliment an unsere Abwehr, die obwohl von der Körpergröße kleiner als ihre Gegenspieler, Großartiges geleistet hat und den Gästen kaum eine echte Tormöglichkeit könnte. Aus meiner Sicht ist unser Sieg deshalb auch verdient.




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